Was mache ich, wenn es mir besonders schlecht geht? Ich fange an zu schreiben was mich bewegt, was ich gerade fühle. Manchmal schreibe ich auf Deutsch, manchmal aber auch auf Englisch. Warum auf Englisch? Die Sprache bringt manche Dinge einfacher und kürzer auf den Punkt. Gerade für kurze Zitate oder Gedankengänge nutze ich daher oft Englisch. Zudem stelle ich mir einige längere Texte oft als Songtext vor und habe eine Melodie dabei im Ohr, obwohl ich sonst eher unmusikalisch bin.

Wenn ihr auch an Dysthymie leidet, werdet ihr eventuell auch eher abendliche anstatt morgentliche Tiefs kennen. Bei mir ist das zumindest fast immer so. Wenn ich dann am nächsten Morgen meine Texte lese, bin ich manchmal ziemlich erschrocken über mich selbst. So lange bis ich am Abend wieder in die düstere Stimmung eintauche und alle Gedanken sich wiederholen.

Ich teile hier meine Gedanken des Monats Oktober mit euch. Es ist auch für mich eine Art Tagebuch, um zu erkennen was mich den Monat am meisten bewegt hat und woran ich gerade arbeiten sollte.